Besuch von Dr. Vadim Levin

Am vergangenen Samstag (19.03.2011) war auf Einladung des Vereins Brücken e.V. Dr. Vadim Levin. Dr. Levin ist Kinderbücherautor und Pädagoge und ein sehr bekannter und erfolgreicher Vertreter der Kinderbuchliteratur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Russland. Er unterrichtete die anwesenden Kinder im Beisein ihrer Eltern in Form eines „offenen Unterrichts“. Im Rahmen dieser 45 minütiger Lehrstunde wurde gezeigt, wie in pädagogisch sinnvoller Weise Kindern Gedichte und literarische Inhalte nahe gebracht werden können. Den Eltern wurden so Anregungen und Vorgehensweise nahe gebracht, mit denen sie ihre Kinder beim erarbeiten von linguistischen Lehrinhalten besser unterstützen können. Dabei spielten auch so genannte linguistische Spiele eine Rolle, die es den zukünftigen Schülern künftig sehr erleichtern die Lernziele zu erreichen. Nach der Unterrichtseinheit konnten die Eltern, allein ohne ihre Sprösslinge dem berühmten Dichter noch Fragen zu seiner Methodik stellen. Im Gespräch stellte es unter anderem klar, wie wichtig bei Bilingualen Kindern die Erlernung der Muttersprache für einen schulischen Erfolg ist und somit auch das Erlernen weiterer Sprachen erleichtert wird.

Einige Eltern haben Büchern von Dr. Levin aus ihrer Kindheit mitgebracht, die zu ihrer Freude vom anwesenden Autor signiert werden.

Als Fazit zeigte sich der berühmte Kinderdichter sehr erfreut über die Arbeit und die Möglichkeiten, die Brücken e.V. ihren Kindern und Eltern eröffnet.

Ergangener Eltern waren derartige Projekte bisher nicht bekannt und sie konnten somit, genau sowie Autor selbst, auch wertvolle Eindrücke für sich mitnehmen.
v.levin

Elternabend: Mein Kind hat Probleme in der Schule – was kann ich tun?

Sehr geehrte Eltern, liebe Freunde,

in Rahmen unserer Elternabende möchten wir Sie zu unserer nächsten Veranstaltung einladen.

Das Thema des Elternabends “Mein Kind hat Probleme in der Schule – was kann ich tun? Wie können Konfliktsituationen mit der Lehrkraft gelöst werden?” wird von der Referentin Elvira Werner, Elterntrainerin der Europäischen Elternvereinigung EPA, Diplom-Psychologin (Univ.), Diplom-Psychogerontologin (Univ. postgrad.), präsentiert.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 17.3.2011, 19:00 Uhr in den Räumen des “Brücken e.V.”, in der Gebbertstr.1, 2. Stock statt.

Wir bitten Sie um eine Voranmeldung unter der Tel. 924 04 34 in unserem Büro, oder per E-Mail an Lina.Frenkina@online.de

Weitere Infos über unsere Referentin und ihre Angebote können sie www.epa-parents.eu entnehmen.

Internationale Frauentag bei “Brücken e.V.”

Wegen der Ferien fand unsere jährliche Feier des Internationalen Frauentages schon am 27.02.2011 statt. Kinder haben Ihre Mütter und Omas mit einem feierlichen Konzert erfreut. Das Ganze konnte man im Kultursaal im Erdgeschoss der Gebbertstr. 1 miterleben. Der Eintritt war frei, Getränke ebenfalls. Wie immer waren unsere Dozentinen sehr fleißig und haben mit den Kinder ein interessantes Programm vorbereitet.cimg1906

Tannenbaumfest 2010

Am vergangenen Samstag, 18.12.2010, fand nun schon zum fünften Mal das Tannenbaumfest des deutsch-russischen Kulturvereins Brücken e.V. statt. Ein Tannenbaumfest ist eine russische Tradition, bei der die Kinder von Väterchen Frost beschenkt werden. Wir hatten das große Glück, die ersten Gäste im neuen Gebäude des ehemaligen Easthouse zu sein, das offiziell erst im Januar eingeweiht wird. Mehr als 100 Kinder kamen mit ihren Eltern zu diesem Fest. Für sie gab es ein großes Programm: sie konnten unter Aufsicht unserer Dozentinnen basteln, malen und spielen. Unter der Leitung von Olga Orekhov hatte eine Gruppe junger SchauspielerInnen mit großem Zeitaufwand ein amüsantes weihnachtliches Theaterstück vorbereitet. Im Anschluss kam dann unser Väterchen Frost und verteilte Geschenke an alle Kinder als Belohnung für ein schönes Kostüm, das Vortragen eines Liedes oder eines Gedichtes.

Nach dem Kinderfest gab es auch für die Erwachsenen noch ein Programm: die Sängerin Natalja Gonochowa aus Sankt Petersburg sang russische und hebräische Romanzen und Chansons.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt; ein großes Buffet war vorbereitet. Es gab nicht nur selbst gebackenen Kuchen und kleine belegte Brote, sondern auch russische Pfannkuchen mit Honig, Marmelade oder gezuckerter Kondensmilch.

Noch ein Wort zum Tannenbaum, ohne den es schließlich kein Tannenbaumfest gewesen wäre: Eine prächtige Tanne wurde uns wieder freundlicherweise vom Baumarkt OBI gespendet, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchten. Ein herzlicher Dank geht auch an den Stadtjugendring für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, an Herrn Till Fichtner vom Ausländerbeirat sowie an alle privaten Unterstützer und die beiden Organisatorinnen Svetlana Lavrova und Olga Orekhov.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, bei der es nur einen kleinen Wermutstropfen gab: die Räume, die doch viel größer waren als die beim letzten Tannenbaumfest, erwiesen sich doch als zu klein. Das Fest war so gut besucht, dass es recht eng wurde. Das zeigt uns den großen Zuspruch, den unsere ehrenamtliche Arbeit erfährt, und auch, wie wichtig ein solcher Verein für unsere Stadt ist. Außer dem Tannenbaumfest organisieren wir unter anderem Ferienfreizeiten, Vorträge für ausländische Eltern, Tanzgruppen und viele verschiedene Sprachkurse für Kinder und Erwachsene. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen unseren ehrenamtlichen Dozenten und Mitarbeitern, die das ganze Jahr über zu einem guten Gelingen unserer Arbeit beigetragen haben.
alle aufmerksamkeit auf die bhne

schneeflockentanz

vterchen frost und andere helden

Bericht über die Reise nach Untermaßfeld/Thüringen am 29.10-02.11. 2010 von Kindern aus Erlangen.

Am Freitag, dem 29.10.2010, fuhren wir gegen 16:00 Uhr in Erlangen los. 30 Kinder im Alter von 5 bis 18 Jahren und vier Betreuerinnen freuten sich auf ein langes Wochenende im thüringischen Untermaßfeld. Nach drei Stunden kamen wir in der Jugendherberge an und wurden gleich auf die Zimmer verteilt. Vom Abendessen gestärkt, ging es an Kennenlern – Spiele und an die Aufteilung in Mannschaften, die alle 5 Tage miteinander im Wettstreit standen.
Am nächsten Tag führte uns eine Wanderung ins 5 km entfernte Bauerbach, wo wir ein Schillermuseum besuchten und uns anschließend in der Schillergaststätte stärkten. Weiter ging es zur Burgruine Henneberg. Die Tagesaufgabe für die Mannschaften bestand darin, mit der Kamera viele lustige oder interessante Aufnahmen zu machen. Diese Bilder wurden uns am Abend mit passenden Kommentaren präsentiert, wofür es wieder Punkte für die einzelnen Mannschaften gab.
Am Sonntag war Halloween, das musste natürlich vorbereitet und gefeiert werden. Der Vormittag verging mit Basteln und dem Schmücken des Discoraums (natürlich Mannschaftsweise) wie im Fluge. Kostüme mussten noch genäht und die kleinen und großen Gespenster geschminkt werden. Nach dem Vespern ging es in den Ort. Jede Mannschaft bekam eine eigene Route durch den Ort, und wir waren gespannt, welche Mannschaft sich die meisten Süßigkeiten „verdient“. Die Jagd nach den Süßigkeiten war sehr erfolgreich: insgesamt lagerten anschließend fast 18 kg in der Jugendherberge. Für den Abend hatten wir uns einen DJ eingeladen und Klein und Groß tanzten mit Begeisterung.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Sports. Gleich nach dem Frühstück fuhren wir mit einem Bus nach Meiningen, um die Bundeskegelbahn zu besuchen. Unterwegs haben wir uns trotz Staus die schöne Stadt angeschaut. Vor Beginn des Spiels – jede der 4 Mannschaften hatte je 3 Runden zu spielen – gab es Zeit zum Trainieren und zum Ausarbeiten der Taktik. Nach zwei Stunden wurden wir von dem gleichen Bus abgeholt und zum Mittagessen zurückgebracht. Leider hatte sich ein Junge beim Kegeln am Finger verletzt und musste ins Krankenhaus, ich habe ihn begleitet. In dieser Zeit bereiteten sich die Mannschaften auf weitere Wettbewerbe vor: lustige Staffeln, ein Schachturnier, Tischtennis, Wettlauf und Billard. Am Abend haben wir ein Lagerfeuer angezündet und in feierlicher Atmosphäre Medaillen und Urkunden verteilt.
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Am nächsten Tag starteten wir gleich um neun Uhr mit dem gleichen Bus zur ehemaligen Grenze zwischen DDR und BRD, wo noch eine Grenzanlage erhalten geblieben ist und es ein Museum gibt. Der geführte Rundgang mit einem kleinen Spaziergang durch den Wald hat allen nach den aktiven Tagen sehr gut getan. Nach dem Essen ging es an die Vorbereitung des Abschlusskonzerts. Jede Mannschaft bereitete ihren eigenen Auftritt vor. Während der ganzen Zeit unseres Aufenthaltes in Untermaßfeld sollten die Mannschaftskapitäne ein Tagebuch führen. Während des Konzertes wurden die Tagebücher vorgelesen. Nach dem Abendessen – einem Picknick mit Grillen – fand die Siegerehrung statt. Jeder Teilnehmer bekam einen USB-Stick mit Bildern von unseren Veranstaltungen darauf. Die Siegermannschaft bekam tolle Pokale.
Ein Wort noch zur Jugendherberge. Da wir fast allein dort waren, standen uns alle Räume zur Verfügung. Für das leibliche Wohl unserer Kinder war mit täglich 3 Mahlzeiten gesorgt. Hinzu kam noch ein Pausentee am Nachmittag mit Obst oder Gebäck, für den wir die Zutaten selbst mitgebracht haben.
Insgesamt gesehen war es ein sehr gut gelungenes Ferienabenteuer. In den altersmäßig gemischten Mannschaften ergänzten sich die Kinder und Jugendlichen bei den verschiedenen Aufgaben und Wettbewerben, so dass keiner zu kurz kam oder sich langweilte. Es wurde fast nur Russisch gesprochen, auch dabei gab es sicher für jeden einen Lerneffekt.
Nach unserer Rückkehr in Erlangen am 02.11. gegen 21:30 Uhr hatten alle viel zu erzählen.

Dabei möchte ich mich herzlich bei meinen Helferinnen und Gesinnungsgenossinnen bedanken: Olga Orekhov, Julia Zaruba und Alena Sitkevich.

Außerdem möchten wir uns bei allen, die uns finanziell unterstützt haben, ganz herzlich bedanken.

Svetlana Lavrova
Koordinatorin der Kinder- und Jugendabteilung „Unsere Kinder“ bei dem Verein „Brücken e.V.“

Elternabende 2010

  1. Oktober ,  19:00 Uhr,Gebbertstr.1, Bau C1, 2 Stock

Thema: „ Wie helfe ich meinem Kind, zweisprachig aufzuwachsen?“

Referenten: Swetlana Lavrova und Inessa Hellwig-Fabian

 

  1. November, 19:00 Uhr, Gebbertstr.1, Bau C1, 2 Stock

Thema: „ Einschulungsuntersuchung in den Kindergärten.“

Referentin: Christine Kozacuk,  Sozialmedizinische Assistentin am Gesundheitsamt Erlangen

 

  1. Dezember, 19:00 Uhr, Gebbertstr.1, Bau C1, 2 Stock

Thema: „ Gewaltfrei erziehen – aber wie? Wie kann ich mit aggressiven Gefühlen gegenüber dem eigenen Kind richtig umgehen?“

Referentin: Lina Frenkina

 

  1. Januar, 19:00 Uhr, Gebbertstr.1, Bau C1, 2 Stock

Thema: „Ursachen kindlichen Problemverhaltens. Was können Eltern tun?“

Referent: Jürgen Riedelmeier, Familientherapeut

 

  1. Februar, 19:00 Uhr, Gebbertstr.1, Bau C1, 2 Stock

Thema: „Immer nur Streit! Wie können wir Kommunikation mit den Kindern verbessern und Harmonische Beziehung aufbauen.“

Referenten: Lina Frenkina und Inna Rosin

Reise nach Badenweiler am 28-29.03.2010

Hier ist der Pressebericht von Herrn Heinz Setzer,er ist der Leiter des Literarischen Museums in der Stadt Badenweiler und der Vorsitzende der Tschechov-Geselschaft. 

Pressebericht

Im Namen Tschechows!

Bayrische Schüler besuchen Badenweiler.

 Fast 50 Schülerinnen und Schüler waren am 28.3.2010 aus den bayrischen Städten Erlangen und Nürnberg in Begleitung mehrerer Lehrerinnen und Eltern per Bus nach Badenweiler gereist, um sich im Heilbad mit den letzten Lebenstagen Anton Tschechows vertraut zu machen. Eine fast einjährige Beschäftigung mit den Erzählungen Tschechows war der Exkursion vorausgegangen.

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Die Lehrerein Svetlana Lavrova aus Erlangen,  welche in Bayern an einem Integrationsprogramm von Schülern mit russischem Migrationshintergrund mitarbeitet, hatte sich vor einigen Wochen an Heinz Setzer, den Leiter des Literarischen Museums „Tschechow-Salon“, mit der Bitte um fachliche Betreuung und Organisationshilfe gewandt. Für das deutsch-russische Integrationsprogramm das erste Mal, dass man so weit in den deutschen Südwesten aufgebrochen war, dementsprechend hochgestimmt waren die Erwartungen.

Das Ziel der Integrationsinitiative ist zu verhindern, dass die teils noch in Russland, aber meist hier in Deutschland geborenen Schüler nicht gänzlich die Kultur ihrer russischsprachigen Eltern vergessen. Ein ähnliches Integrationsprojekt existiert auch in Baden-Württemberg, Tschechow wäre über die kulturelle Vermittlerfunktion über nationale Grenzen hinweg und in seinem Namen gewiss beeindruckt gewesen, hatte er sich doch selbst für die Jugendaufklärung eingesetzt.

Da die Deutsche Tschechow-Gesellschaft (DTG) Jugendbegegnungen explizit in ihrer Satzung ausweist, hatte Setzer auch die DTG als Mitträger geworben.

Da aber ein intensives Besuchsprogramm nicht ohne Übernachtung und ohne Arbeitsteilung zu bewältigen war, wurde vor allem die René-Schickele-Schule ins Boot geholt, deren Direktor, Dr. Ekkehard Wurster, sofort bereit war, die Gastschüler mit Schülern der eigenen Schule zusammen zu führen und auch Hilfestellung bei der Verpflegung samt Matratzenlager in der Turnhalle bereit zu stellen. Dass man damit auch dem Namensgeber der Schule, René Schickele, wohl aus dem Herzen sprach, welcher stets für eine gemeinsame Kultur der Völker in Europa gekämpft hatte, sollte deutlich sein.

Dank der Planungsarbeit und des engagierten Vor-Ort-Einsatzes von Fritz und Karin Steinbrunner als Vorsitzende von Elternbeirat und Förderverein der Schickele-Schule konnte sogar noch im Ev. Gemeindesaal eine mit Kuchen üppig gedeckte Kaffeepause während den Führungen arrangiert werden.

Die Russischlehrerin Elisabeth Hartmann, selbst russische Muttersprachlerin und Vorstandskollegin von Setzer in der DTG, war zudem bereit, eine Schülergruppe auf Russisch zu führen, so dass man in zwei Sprachen Badenweiler erkunden konnte.

Über vier Stunden war man dann unterwegs, um die römische Badtherme, das Tschechow-Museum, den Kurpark, die Tschechow-Denkmäler,  aber auch die Ev. Kirche samt Totentanz und Glasfenster zu besichtigen und auch vom Thermalwasserbrunnen am Römerstollen zu kosten. Die große Altersspanne der Schülerinnen und Schüler von 6-16 Jahren zwar eine Herausforderung für die beiden Führenden, aber die unerwarteten Reize Badenweilers, wie etwa die Begeisterung über die Mammutbäume im Park  und das dampfende Freibad der Therme, eine großartige Fernsicht auf die Vogesen trugen ihrerseits zur guten Stimmung bei..

Dass es Frau Lavrova nicht um einen lockeren Ausflug, sondern um intensives Kulturerleben ging, ließ sich an den gleich zu Beginn ausgegebenen umfangreichen und keineswegs einfachen Fragebögen ablesen, welche die Schüler während der Führungen beantworten mussten. Die erstaunliche Disziplin und Aufmerksamkeit, mit der alle das Programm bewältigten, waren ein beeindruckendes Zeugnis für die Seriosität dieser deutsch-russischen Integrationsarbeit. Bei der Rückreise am Montag steht zudem noch das Freiburger Münster auf Setzers Empfehlung hin im Programm.

Und im November dieses Jahres soll übrigens mit Schulen aus ganz Baden-Württemberg mit Unterstützung des russischen Generalkonsulats in Frankfurt ein Schultheaterprogramm zu Ehren Tschechows in Karlsruhe stattfinden, wozu gleichfalls Badenweiler als Kooperationspartner gebeten wurde.

Heinz Setzer

Tannenbaumfest 2009

Das Fest wurde am 20.12.09 in dem Gemeindesaal der Erlöserkirche in der Donaustraße 6 gefeiert.

An der Feier nahmen 73 Kinder und Ihre Eltern teil. (Laut des Vorverkaufs: 66 Kinder (Mitglieder) und 7 Kinder (Gäste)).

Der Saal wurde von unseren ehrenamtlichen Helfern einen Tag zuvor feierlich geschmückt und der Tannenbaum aufgestellt.

Alle Kinder waren kostümiert und fast alle haben eine kleine Darbietung für Väterchen Frost vorbereitet.

Um punkt 11 Uhr fing das Fest an.

Zuerst haben unsere ehrenamtlichen Helfer ein Paar Tänze und Spiele durchgeführt, um die Kinder auf die Feier einzustimmen.

Danach haben drei Künstler ein stundenlanges Programm mit Tanzen, Singen, Spielen, Tricks und einem Quiz aufgeführt. Auftritte von kleinen „Brücken e.V.“ Künstlern, so wie Kinderchor, Ballettgruppe, als auch Theater Gruppe wurden ins Programm integriert. Zum Schluss hat Väterchen Frost alle Gäste beschert und allen Darbietungen beigewohnt.

Während der kompletten Veranstaltung, gab es im Foyer ein Büfett und eine Station für Basteln und Malen zur Kinderbeschäftigung.

Ganz am Schluss sangen die Kinder einige Lieder.

Insgesamt haben zehn ehrenamtlichen Helfern uns Hilfe geleistet.

Zufriedene Eltern, glückliche Kinder und Mitarbeiter bedanken sich bei allen recht herzlich.

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Internationalen Summer Camp in Dänemark

Bericht über die Reise nach Internationalen Summer Camp in Dänemark am 30.07-12.08 von Kindern aus Erlangen und Nürnberg. Im Mai bekam ich eine Einladung zum Internationalen Summer Camp in Dänemark von „Multibyen“ Kopenhagen. Ziel dieses Camps war es, russisch sprechende Kinder aus verschiedenen Ländern zusammenzubringen.Obwohl die Einladung sehr kurzfristig kam, haben sich sehr schnell 12 Kinder angemeldet, zum Schluss kam noch ein Kind dazu. So fuhren wir, 13 Kinder und zwei Erwachsene aus Erlangen und Nürnberg, die allerdings zum Brücken Verein gehören, nach Dänemark. Am 30.07.09 um 6 Uhr früh sind wir gestartet und waren fast 11 Stunden unterwegs.Dänemark hat uns mit gutem Wetter begrüßt. Über eine große Brücke erreichten wir die Insel Fön, wo die Stadt Odense liegt, die das Ziel unserer Reise war. Inder Nähe dieser Stadt auf dem Gelände eines Internates befand sich unser Camp.Gleichzeitig mit uns kamen Delegationen aus Holland, Italien, Russland, Zypern, Dänemark und eine Gruppe aus Stuttgart.Die Kinder wurden in fünf Altersgruppen unterteilt und entsprechend dieser Gruppen in verschiedenen Häusern untergebracht. Jeweils 2 Kinder teilten sich eines der gemütlich eingerichteten Zimmer.Zwölf schöne Tage verbrachten wir im Camp, danach noch zwei Tage in einem Kloster. Gleich am ersten Abend feierten wir zusammen den Geburtstag eines Mädchens. Das Schönste dabei war- und das wurde zu einer Tradition „Alles Gute zum Geburtstag“ und „Zum Geburtstag viel Glück“ sangen in allen Sprachen der Länder, die im Camp vertretet waren.Alle Geburtstagskinder wurden auf diese Weise beglückwünscht.Die nächsten Tage waren sehr reich an Ereignissen. Nach täglicher Morgengymnastik lag an den Vormittagen das Hauptangebot auf verschiedenen Arbeitsgruppen. Die Kinder und Jugendliche konnten sich mit Tänze, Singen, Schminken, Theater, Sport und viele anderen interessanten Sachen beschäftigen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es eine lange Pause zum Erholen, in der Märchen aus verschiedenen Ländern vorgelesen wurden. Der Nachmittag wurde in der Regel für Ausflüge und Exkursionen genutzt. Dabei erkundeten wir verschiedene interessante Ziele in der Umgebung, so ist z.B. Odense die Geburtsstadt von Hans Christian Andersen. Dort besuchten wir das Geburtshaus und Museum des Dichters und schauten uns ein Musical über seine werke an.Ein anderer Ausflug führte uns nach Egeskov, zu einem Schloss auf dem Wasser, auf dessen Gelände sich 10 Museen, ein Labyrinth und die wohlgrößte Spielplatz Europas befinden. Besonders hat uns das Delphinarium beeindruckt, wo wir in einem kleinen Wettbewerb die besten Krabbenfischer unter uns ermitteln dürften. Außerdem besuchten einige Kinder Legoland, andere erholten sich währenddessen am Meer. Bei einem anderen Ausflug zum Meer hatten die Kinder die Möglichkeit, sich auf einer riesigen Schwimminsel auszutoben. Die Tage im Camp wurden mit einem Lagerfeuer oder einer Diskothek beendet.Einige Tage waren spezielle Themen gewidmet. So gab es zu Beginn einen Kennenlernentag mit verschiedenen Spielen und Aktionen, einen Sporttag mit spannenden Wettkämpfen, einen Dänemark- und einen Russlandtag.Am Tag der Freundschaft stellte sich jedes Land mit Liedern, Gedichten oder auch kulinarischen Spezialitäten vor. Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen aus Stuttgart hatten wir ein Programm vorbereitet, in dem wir unsere Bundesländer und Städte vorstellten. Nach einer PowerPoint Präsentation über die politische Gliederung Deutschland, unsere Bundesländer und ein bisschen Geschichte der Städte führten wir einen deutschen Tanz auf, sangen das Lied der Prinzen „Das alles ist Deutschland“ und bewirtete die anderen mit Salzbrezeln, Würstchen und Obazda. Auch die anderen Länder haben seine interessanten Programme vorbereitet. So konnten wir einen guten Eindruck von den anderen Ländern gewinnen und viele neue Freundschaften knüpfen. Nach diesen zwölf ereignisvollen Tagen im Camp hatten wir, die Delegation aus Deutschland, 2 Tage in einem russischen-orthodox Kloster in der Nähe von Odense verbracht. Der Übergang von gut ausgestatteten, gemütlichen Zimmern im Camp zu spartanisch eingerichteten Mehrbettzimmern ohne fließendes warmes Wasser war wohl für die Kinder zuerst ein kleiner Schock. Aber die Kinder und Jugendliche sahen das wie ein Abenteuer und Bereicherung. Zumal die einzige Bewohnerin des Klosters, Nonne Amwrosija, sich wunderbar um uns kümmerte. Sie kochte für uns alle einfachen, aber sehr schmackhaften Gerichte und betete einen speziellen Gottesdienst zum Schuljahresanfang. Die Kinder halfen beim Holzhacken und Tischdecken. Zu einem weiteren Höhepunkt gestaltete sich der Besuch bei einem „Zirkusmeister“. Die Kinder durften da alles selbst probieren: Einradfahren, barfuss über Scherben laufen, jonglieren mit verschiedene Gegenständen, Messerwerfen und andere aufregende Dinge. Abends am Lagerfeuer wurden wieder Kartoffel gebacken und Würstchen gebraten.Am nächsten Tag hieß es so eindeutig Abschied nehmen von Kloster und von Dänemark. Zwei wunderschöne Wochen lagen hinter uns, wir haben viel Neues und Interessantes erfahren und viele neue Freunde kennen gelernt. Wir hoffen, dass wir in nächste Jahre wieder die Gelegenheit haben werden so schöne und ereignisreiche Ferien zu verbringen.